C OMPUSURE

V IA

M ENTALITY


"Steht es dir doch frei,
zu jeder Stunde dich auf
dich selbst zurückzuziehen.
Gönne dir recht oft
dieses Zurücktreten
ins Innere und
verjünge dich selbst."
- Marc Aurel -

Autogenes Training

Johannes Heinrich Schultz (1884-1970) erarbeitete bereits1932 das autogene Training, als

„sich entwickelndes und das Selbst gestaltende systematische Üben“

Ausschlaggebend hierfür war die Erkenntnis, dass Menschen in der Lage sind, allein mit ihrer Vorstellungskraft (Gedanken oder Bilder) einen tiefen Zustand der Entspannung zu erreichen.
Ein Gedanke oder eine Vorstellung kann also den Körper beeinflussen, es tritt eine Entspannung von Muskeln und Gefäßen ein und dies kann dann wiederum eine positive Auswirkung auf unsere Psyche haben.
Mit Hilfe von so genannten Formeln bringt man sich selbst quasi in einen wachtraumähnlichen Zustand. Anschaulicher Weise wird deshalb das Autogene Training auch gerne als „kleine Schwester“ der Hypnose bezeichnet.
Man kann sich also die Wechselwirkung zwischen Körper und Seele zu Nutze machen und entsprechend beeinflussen.
Jeder von uns wird diese oder ähnliche Erfahrungen schon gemacht haben. Oft reicht alleine die Vorstellung aus, wie es ist,in eine Zitrone zu beißen. Schon läuft einem das Wasser im Munde zusammen.
Eine rationale Vorstellung kann also einen positiven Einfluss auf vegetative Reaktionen nehmen.
Diese Wirkungsweise kann bei kontinuierlicher Anwendung und Übung genutzt werden, um sich allgemein zu entspannen, den Alltag gelassener zu meistern. Diese Technik kann auch ganz gezielt bei psychosomatischen Beschwerden begleitend angewandt werden, ebenso wie bei fast allen Krankheitsbildern.

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